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Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung

Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung

Um Leistungen der Pflegeversicherung zu bekommen, müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen stellen. Berücksichtigen Sie dabei bitte vor Antragstellung, inwieweit der Pflege- und Hilfebedarf in etwa den geforderten Kriterien entspricht. Dabei ist es hilfreich, ein Pflegetagebuch zu führen.

Einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten Sie bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen.

Pflegetagebuch

Pflegetagebuch

Das Führen eines Pflegetagebuchs ist eine gute Vorbereitung auf den Besuch des Medizinischen Dienstes. Darin können Sie den Hilfebedarf Ihres pflegebedürftigen Angehörigen für mehrere Wochen dokumentieren und damit zur richtigen Einstufung in den entsprechenden Pflegegrad beitragen.

Die BKK RWE hält für ihre Versicherten ein Pflegetagebuch bereit.

Betreuungsantrag

Betreuungsantrag

Wenn Sie zu der Überzeugung gelangen, dass Ihr pflegebedürftiger Angehöriger nicht mehr alleine zurechtkommt und der Betreuung bedarf, können Sie entsprechenden Antrag beim Betreuungsgericht stellen.

Einen Antrag auf Betreuung finden Sie hier.

Betreuungsverfügung

Betreuungsverfügung

Um vorbereitet zu sein auf den Fall, dass man nicht mehr in der Lage ist, die eigenen Angelegenheiten selbst zu erledigen, kann man eine Betreuungsverfügung abfassen. Darin legt man fest, wer im Fall der Fälle als Betreuer bestellen werden soll. Genauso kann bestimmt werden, wer auf keinen Fall die Betreuung ausüben soll. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben, etwa ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Eine Vorlage zum Abfassen einer Betreuungsverfügung finden Sie beim Bundesministerium der Justiz.

Patientenverfügung

Patientenverfügung

Sinnvoll ist auch das Abfassen einer Patientenverfügung, in der vorab über medizinische Maßnahmen verfügt wird. Wer nicht möchte, dass andere über die medizinische Behandlung entscheiden, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist, kann entsprechend festlegen, ob bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht oder nicht gewünscht sind.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Die Textbausteine für das Abfassen einer Patientenverfügung finden Sie beim Bundesministerium der Justiz.

Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt man eine Person seines Vertrauens, bestimmte Angelegenheiten zu regeln. Der Bevollmächtigte kann dann im Namen des Vollmachtgebers handeln, ohne dass es weiterer Maßnahmen bedarf. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich sein sollte. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und sollte nicht leichtfertig erteilt werden.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Rubrik Betreuungsrecht.

Ein Formular für eine Vorsorgevollmacht finden Sie beim Bundesministerium der Justiz.

Fragen und Antworten zu Demenz

Fragen und Antworten zu Demenz

Wer einen demenzkranken Angehörigen pflegt oder wer selbst die Diagnose einer demenziellen Erkrankung bekommt, steht jeden Tag vor einer neuen Herausforderung.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat zum Thema Demenz einen kompletten Internetauftritt eingerichtet. Unter www.wegweiser-demenz.de finden Betroffene und Angehörige viele nützlichen Informationen, Adressen und Hilfestellungen wie z. B. Symbole zur besseren Orientierung im Haushalt von Demenzkranken. Große Symbole wie "Küche" und "Bad" erleichtern Erkrankten z. B. das Leben in ihrem Umfeld.

Hausnotruf

Hausnotruf

Wer unter gesundheitlichen Einschränkungen leidet, sturzgefährdet ist und häufiger allein zu Hause ist, sollte gegebenenfalls einen Hausnotruf einrichten lassen.

Der Alarmknopf wird um den Hals oder am Handgelenk getragen. Wird der Knopf in einer Notlage gedrückt, wird automatisch die Zentrale alarmiert. Per Freisprechanlage kann der Teilnehmer dann von jeder Stelle der Wohnung aus mit der Hausnotrufzentrale sprechen.

Da der Hausnotruf ein anerkanntes Hilfsmittel für Pflegebedürftige darstellt, ist es möglich, dass die Pflegeversicherung die Kosten zumindest teilweise übernimmt. Sprechen Sie uns bei Bedarf einfach darauf an.

Einen Hausnotruf gibt es von verschiedenen Anbietern.