Notrufsysteme

Notrufsysteme geben sowohl Pflegebedürftigen als auch ihren Angehörigen ein Gefühl der Sicherheit, denn per Knopfdruck kann damit Hilfe geholt werden:

Eine Freisprechanlage ist über den Telefonanschluss mit der Zentrale verbunden. Der Pflegebedürftige trägt den dazugehörigen Funksender am Handgelenk oder wie eine Kette um den Hals. Stürzt er und kann nicht mehr alleine aufstehen, drückt er den Knopf und wird mit der Notrufzentrale verbunden.

Der Funksender ermöglicht es dem Pflegebedürftigen, in einem Radius von mindestens 30 Metern zu sprechen. Die Zentrale informiert dann je nach Bedarf Verwandte, Nachbarn, Pflegedienst oder den Notarzt. Kann der Betreffende nicht mehr reden, schickt die Zentrale Hilfe. Dazu sind die Adresse des Anrufers sowie seine besondere gesundheitliche Situation bei der Leitstelle registriert.

Vergleichen Sie die Konditionen, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden. Achten Sie beispielsweise darauf, dass der Vertrag möglichst keine Mindestlaufzeit hat und monatlich kündbar ist.

Die monatlichen Kosten für die Grundleistungen des Hausnotrufs kann bei anerkannt Pflegebedürftigen die Pflegekasse übernehmen. Fragen Sie einfach nach.

Die Initiative Hausnotruf bündelt informative Tipps zum Thema.