Tages- und Nachtpflege

Nicht immer können Angehörige die häusliche Pflege rund um die Uhr gewährleisten. Insbesondere Berufstätige stoßen hier oft an Grenzen, obwohl sie die Pflege zu Hause grundsätzlich gern übernehmen würden. Dann empfiehlt es sich, Leistungen der häuslichen Pflege mit Leistungen der Tages- und Nachtpflege zu kombinieren. Darunter versteht man die zeitweise Betreuung in einer entsprechenden Einrichtung – entweder tagsüber oder während der Nacht. So können auch Pflegebedürftige mit erheblichem Pflegebedarf weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und zu Hause betreut werden.

Die Kombination aus ambulanter und teilstationärer Pflege stellt eine Rundumversorgung sicher. Gleichzeitig entlastet diese Form der Betreuung die pflegenden Angehörigen. Und für den Pflegebedürftigen ist der Besuch einer tagespflegerischen Einrichtung oft eine willkommene Abwechslung – der Kontakt und die Gesellschaft Anderer tun in der Regel gut.

Die Einrichtungen der Tagespflege sind in der Regel werktags, manche auch samstags, geöffnet. Wie häufig eine Einrichtung der Tagespflege besucht wird, kann jeder selbst festlegen – ob nur zwei Mal pro Woche oder jeden Tag, das hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen ab.

Die Leistung umfasst auch die notwendige Beförderung. Meistens werden die Pflegebedürftigen morgens abgeholt und nachmittags zurück nach Hause gebracht. Erkundigen Sie sich, ob die Einrichtung, die für Sie infrage kommt, einen Fahrservice anbietet.

In der Nachtpflege werden ältere Menschen in einem vorher vereinbarten Zeitraum zwischen 18 und 7 Uhr täglich betreut. Diese Pflegeeinrichtungen sind meist für Demenzkranke in einem Anfangs- oder mittleren Stadium der Krankheit gedacht, die noch zu Hause leben. Deren Angehörige sollen mit der Nachtpflege entlastet werden, damit auch sie ruhig durchschlafen können.

Bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst unterstützt Sie der BKK PflegeFinder.